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Eisenbahnfreunde Sonneberg für Engagement ausgezeichnet

Foto: Michael Reichel

Eisenbahnfreunde Sonneberg für herausragendes ehrenamtliches Engagement im Thüringer Landtag ausgezeichnet. Im Rahmen der diesjährigen Ehrenamtsauszeichnung der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag wurden kürzlich wieder engagierte Vereine und Initiativen aus ganz Thüringen für ihren besonderen Einsatz für das Gemeinwohl geehrt. Auch Landtagsabgeordnete Beate Meißner war mit einem Verein aus dem südlichen Landkreis Sonneberg vertreten.

„Mehr als 800.000 Thüringerinnen und Thüringer engagieren sich freiwillig Tag für Tag, Jahr für Jahr. Oft geschieht das leise und wie selbstverständlich. Aber es ist gerade das Ehrenamt, was das Leben in unserem Freistaat Thüringen so lebens- und liebenswert macht. Dieses Engagement verdient nicht nur Anerkennung, sondern auch verlässliche politische Unterstützung.“ Diese Worte auch mit Taten zu untersetzen, ist der Politikerin seit vielen Jahren Herzensanliegen. So kämpfte Beate Meißner für Deutschlands erstes und bisher einziges Ehrenamtsgesetz mit einem jährlichen Fördervolumen von 15 Millionen Euro.

Mehr als 200 Gäste aus 31 Vereinen folgten vergangenen Dienstag der Einladung der CDU-Landtagsfraktion in den Plenarsaal des Thüringer Landtages und erhielten ihre Auszeichnung aus den Händen von Fraktionschef Andreas Bühl und Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt.

Die Landtagsabgeordnete Beate Meißner wählte dieses Jahr die Eisenbahnfreunde Sonneberg e. V. für ihr langjähriges und vorbildliches ehrenamtliches Engagement aus. In ihrer Laudatio betonte sie die besondere Bedeutung des Vereins:

„Die Eisenbahnfreunde Sonneberg stehen beispielhaft für das, was Ehrenamt ausmacht: Leidenschaft, Verantwortungsbewusstsein und die Bereitschaft, Zeit und Kraft für die Gemeinschaft einzusetzen. Ihr Engagement bewahrt nicht nur historische Werte, sondern schafft Begegnungen und vermittelt Geschichte lebendig an kommende Generationen.“

Seit nun mehr 60 Jahren leisten die Mitglieder mit Herzblut und Beharrlichkeit einen wertvollen Beitrag für die Region und zeigen, wie lebendige Heimatpflege durch das Ehrenamt gelingt. Bereits im Jahr 1966 wurde der Verein gegründet – damals noch als kleine Arbeitsgemeinschaft „Lokbahnhof Sonneberg“. Ihr Weg war keineswegs einfach. Immer wieder mussten Räume aufgegeben, Anlagen umgezogen und neue Perspektiven geschaffen werden. Doch die Mitglieder haben nie aufgegeben. Mit unzähligen freiwilligen Arbeitsstunden, mit Kreativität, Idealismus und Zusammenhalt wurde immer wieder neu aufgebaut – oft buchstäblich Stein auf Stein. Die Eisenbahnfreunde sind nicht mehr aus Sonneberg wegzudenken. Sie erhalten und beleben den Lokbahnhof, organisieren Sonderfahrten, betreiben detailgetreue Modellbahnanlagen u. v. m.

„Dieses Engagement verdient Dank, Respekt und Anerkennung“, so Beate Meißner abschließend.

Foto: Michael Reichel | Ehrenamtssommerfest der CDU Fraktion Thüringen im Landtag.

Schulpflicht stärken statt abschaffen

Schulpflicht stärken statt abschaffen

Die CDU-Abgeordnete Beate Meißner hat zusammen mit ihrer Landtagsfraktion einen Antrag zur Stärkung und wirksamen Durchsetzung der Schulpflicht in Thüringen eingebracht, der in der Landtagssitzung intensiv diskutiert wurde. „Die allgemeine Schulpflicht ist eine der größten zivilisatorischen Errungenschaften unseres Landes und ein Fundament unseres demokratischen Rechtsstaats. Sie ist ein unverzichtbarer Garant für Chancengleichheit und sorgt dafür, dass Herkunft nicht über Zukunft entscheidet“, erklärt die Abgeordnete für den südlichen Landkreis Sonneberg. Hintergrund der Landtagsinitiative ist die derzeit diskutierte Abschaffung der Schulpflicht, die die AfD in Sachsen-Anhalt fordert. „Unsere Kinder brauchen mehr Schule, nicht weniger“, so Beate Meißner weiter.

Eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der CDU-Landtagsfraktion unter 1000 Thüringerinnen und Thüringern bestätigt die Haltung deutlich. 70 Prozent der Befragten lehnen den Vorschlag ab, die Schulpflicht durch eine sogenannte „Bildungspflicht“ mit Heimunterricht-Möglichkeiten zu ersetzen. Lediglich 24 Prozent bewerten den Ansatz positiv. Auch die Frage, ob Unterricht zuhause eine vergleichbare Bildungsqualität wie regulärer Schulunterricht bieten könne, beantworteten 79 Prozent mit Nein. Die Ablehnung zieht sich dabei parteiübergreifend durch nahezu alle politischen Lager – selbst zwei Drittel der AfD-Anhänger sprechen sich gegen die Abschaffung der Schulpflicht aus. 75 Prozent der AfD-Anhänger verneinen die Frage, ob Unterricht zuhause eine vergleichbare Qualität wie Unterricht in der Schule bieten kann.

„Für ist klar, dass es keine Experimente auf Kosten unserer Kinder geben darf“, betont die Abgeordnete. Mit dem gemeinsamen Antrag „Gemeinsam lernen, gemeinsam wachsen – Schulpflicht wirksam durchsetzen“ setzen die Koalitionsfraktionen deshalb auf Unterstützung, Prävention und konsequentes Handeln. „Wir wollen hinschauen, unterstützen und dort, wo nötig, konsequent handeln. Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung, Gemeinschaft und Zukunftschancen. Der AfD-Vorschlag ist deshalb völlig abwegig. Wer Kinder aus der Gemeinschaft der Schule herauslöst, nimmt ihnen Chancen auf Bildung, Integration und gesellschaftliche Teilhabe“, so Meißner.

Rekordbilanz für „Aktiv vor Ort“ – Beantragung startet erneut

Ehrenamtliche Förderung - Aktiv vor Ort - Beate Meißner

Das thüringenweit beliebte Ehrenamtsprogramm „Aktiv vor Ort“ kann ab diesem Dienstag wieder digital bei der Thüringer Ehrenamtsstiftung beantragt werden. Darauf hat die Landtagsabgeordnete für den Landkreis Sonneberg hingewiesen. Zusammen mit ihrer CDU-Landtagsfraktion hatte Meißner das Programm maßgeblich durchgesetzt. „Ehrenamtliche sind der Kitt unserer Gesellschaft, sie stärken die Gemeinschaft und den Zusammenhalt, das spüren wir hier vor Ort jeden Tag. Dieser Einsatz für die Gemeinschaft ist nicht wegzudenken und verdient Anerkennung und finanzielle Unterstützung“, sagt die Sonneberger CDU-Abgeordnete.

Wie groß der Ansturm auf das Heimatprogramm ist, zeigen die Zahlen des abgelaufenen Jahres. In 2025 wurde mit einer Fördersumme von insgesamt 2,5 Millionen Euro eine neue Bestmarke erreicht. Thüringenweit konnten somit 998 Projekte unterstützt werden. Auch der Landkreis Sonneberg habe laut Meißner profitiert. Insgesamt 24 Vorhaben konnten hier umgesetzt werden „Diese Zahlen sprechen für sich. Das Ehrenamt ist das Herzstück unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts – auch hier im Landkreis Sonneberg. Mit ‚Aktiv vor Ort‘ geben wir den Engagierten die Unterstützung, die sie für ihre wertvolle Arbeit brauchen“, erklärt Beate Meißner.

Hintergrund ist die gezielte Stärkung des Ehrenamtes durch das Land Thüringen. Mit dem Thüringer Ehrenamtsgesetz wurden die finanziellen Mittel deutlich aufgestockt, um insbesondere Initiativen im ländlichen Raum besser zu fördern. Erstmals wurde das gesamte Verfahren – von der Antragstellung bis zur Bewilligung – vollständig digital über das neue Förderportal der Thüringer Ehrenamtsstiftung abgewickelt. Die Zahl der eingereichten Anträge stieg dabei von 613 im Vorjahr auf 1.519 – ein Zuwachs von 148 Prozent. Gefördert werden Vereine, Initiativen und gemeinwohlorientierte Projekte unter anderem in den Bereichen Heimat- und Brauchtumspflege, Kinder- und Jugendarbeit, Seniorenarbeit, Kultur, Umwelt- und Denkmalschutz sowie bei Bürgerprojekten.

„Die enorme Nachfrage zeigt, wie groß der Bedarf an unkomplizierter Unterstützung direkt vor Ort ist. Als CDU-Fraktion stehen wir klar an der Seite der Ehrenamtlichen. Ohne ihren Einsatz wäre das gesellschaftliche Leben im Landkreis Sonneberg nicht denkbar. Die Rekordbilanz von ‚Aktiv vor Ort‘ ist ein starkes Signal der Anerkennung und Wertschätzung“, betont Meißner abschließend.

Hinweis: Beantragung über die Thüringer Ehrenamtsstiftung unter www.thueringer-ehrenamtsstiftung.de/aktiv-vor-ort

Bei Rückfragen wenden Sie sich gern an das Bürgerbüro von Beate Meißner.

Heizungsgesetz der Ampel ist Geschichte

Habecks Heizungsgesetz ist Geschichte. Bild Zeigt Hand an Heizungsthermostat

Meißner: „Bürgerinnen und Bürger gewinnen ihre Entscheidungsfreiheit zurück“

Das hoch umstrittene Heizungsgesetz der ehemaligen Ampel-Koalition ist Geschichte. Nach monatelanger Kritik und massiven Einwänden aus der Bevölkerung wird das bisherige Gebäudeenergiegesetz grundlegend auf Bestreben der CDU neu geordnet. Der Widerstand der Bürger und das hartnäckige Vorgehen der CDU-Landtagsfraktion, die eine viel beachtete Unterschriftensammlung initiiert hatte, hat sich zum Schluss gelohnt.

„Wir haben unser Versprechen gehalten. Damit endet ein Irrweg staatlicher Bevormundung. Der Staat zieht sich aus dem Heizungskeller der Menschen zurück. Die Entscheidung, wie geheizt wird, gehört wieder in die Hände der Eigentümer“, erklärt die Sonneberger Landtagsabgeordnete Beate Meißner. Klimaschutz brauche Akzeptanz und dürfe nicht durch überzogene Vorschriften erzwungen werden. Mit der Neuregelung werde der Weg frei für praktikable, bezahlbare und technologieoffene Lösungen, so die Abgeordnete.

Das neue Gebäudemodernisierungsgesetz ersetzt die komplizierten und realitätsfernen Vorgaben der Ampel. Die starre Verpflichtung, neue Heizungen zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien zu betreiben, entfällt. Ebenso werden Betriebsverbote für Öl- und Gasheizungen gestrichen. Auch die Verknüpfung mit kommunalen Wärmeplanungen wird aufgehoben. Künftig entscheiden Eigentümer selbst, welche Heizlösung zu ihrem Gebäude passt – ob Wärmepumpe, Fernwärme, Hybridtechnik, Biomasse oder weiterhin moderne Öl- und Gasheizungen. Maßgeschneiderte Lösungen statt Einheitsvorgaben stehen im Mittelpunkt.

Meißner betont: „Wir sorgen für echte Technologieoffenheit und bauen unnötige Bürokratie konsequent ab. Die Menschen werden nicht länger bevormundet. Zugleich stärken wir die Innovationskraft des Landes und reduzieren neue Abhängigkeiten bei Energieimporten.“ Die Förderung für den Umstieg auf eine Wärmepumpe bleibe bestehen, ihre Finanzierung ist bis mindestens 2029 gesichert.

Die Abgeordneten der CDU-Landtagsfraktion haben von Beginn an vehement dem Heizungsgesetz des ehemaligen Wirtschaftsministers Habeck widersprochen und damals mehr als 20.000 Unterschriften auch im Landkreis Sonneberg dagegen gesammelt. Beate Meißner: „Eine Energiewende gegen Vernunft und Lebenswirklichkeit der Menschen kann nicht gelingen. Die CDU-geführte Bundesregierung geht jetzt einen wichtigen und überfälligen Schritt zur Befriedung einer aufgeheizten Debatte. Wir beenden einen gesellschaftlichen Großkonflikt. Versorgungssicherheit und stabile Netze bleiben gewährleistet – und die Bürger fühlen sich nicht länger gegängelt.“

Habecks Heizungsgesetz ist Geschichte. Bild Zeigt Hand an Heizungsthermostat