Autor: tony

Aufklärung schützt vor Betrug

Bild Zeig Veranstaltungsort mit vielen Teilnehmern

Betrugsversuche nehmen zu und werden immer raffinierter. Schockanrufe, falsche Polizeibeamte, gefälschte E-Mails oder vermeintliche Gewinnversprechen: Die Maschen sind vielfältig, und die Täter nutzen gezielt Vertrauen, Hilfsbereitschaft oder Unsicherheit aus. Besonders häufig haben sie es dabei auf Seniorinnen und Senioren abgesehen. Umso wichtiger ist es, informiert und aufmerksam zu sein. Wie man sich vor Betrug im Internet und im Alltag schützen kann, erfuhren die Besucherinnen und Besucher am vergangenen Donnerstag bei einer Informationsveranstaltung der Landsenioren im „Thüringer Hof“ in Schalkau.

Der Einladung folgten zahlreiche Interessierte. Der Saal war nahezu bis auf den letzten Platz gefüllt. Die große Resonanz zeigt, wie sehr das Thema die Menschen in der Region beschäftigt. Viele Gäste berichteten im Gespräch auch davon, selbst schon mit verdächtigen Anrufen oder Nachrichten konfrontiert gewesen zu sein.

Als Referenten konnten die Landsenioren Herrn Hofmann und Herrn Reichardt von der Verbraucherzentrale Thüringen sowie Herrn Schneider von der Polizeiinspektion Sonneberg und Kontaktbereichsbeamten Herrn Vonderlind gewinnen. In ihren anschaulichen und informativen Vorträgen stellten sie aktuelle Betrugsmaschen vor und zeigten, welche Gefahren im Internet lauern. Sie erklärten, woran man unseriöse Angebote und Betrugsversuche erkennt, und gaben praktische Hinweise, wie man sich im Alltag schützen kann. Die Landsenioren bedanken sich herzlich bei allen Referenten für ihre Zeit und ihr Engagement.

Im Anschluss an die Vorträge nutzten die Gäste rege die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich persönlich auszutauschen. Gerade für ältere Menschen ist es wichtig, Warnsignale frühzeitig zu erkennen und im Zweifelsfall zu wissen, an wen sie sich wenden können. Wer unsicher ist, sollte sich nicht unter Druck setzen lassen, lieber einmal zu oft nachfragen und im Verdachtsfall die Polizei informieren.

Seit 2025 gibt es auch in Sonneberg eine wohnortnahe Anlaufstelle: Die Beratungsstelle der Verbraucherzentrale Thüringen in der Friesenstraße 14 berät unabhängig zu Verträgen, Reklamationen, Abzocke, digitaler Sicherheit, Finanzen, Versicherungen und mehr. Beate Meißner, Thüringer Ministerin für Justiz, Migration und Verbraucherschutz, hatte sich dafür eingesetzt, dass es im Landkreis ein regelmäßiges Beratungsangebot vor Ort gibt. Damit müssen Ratsuchende aus dem Landkreis keine weiten Wege mehr auf sich nehmen. Die Beratung findet jeden 1., 3. und 5. Donnerstag statt, am besten nach vorheriger Terminvereinbarung unter Telefon 0361 555 14 0 oder online unter vzth.de/termin-buchen.

Ein großes Dankeschön geht an die Schülerinnen und Schüler der Goethe-Schule Schalkau. Sie haben den Saal liebevoll hergerichtet, die Gäste bewirtet und mit ihrem engagierten Einsatz wesentlich zum Gelingen des Nachmittags beigetragen. Dass sich junge Menschen für eine Veranstaltung für Seniorinnen und Senioren einsetzen, ist ein schönes Zeichen für den Zusammenhalt der Generationen.

Besonderer Dank gilt Ministerin Beate Meißner. Sie hatte die Idee zu der Veranstaltung, unterstützte die Vorbereitung und übernahm die Schirmherrschaft.

Die Veranstaltung hat gezeigt: Gute Information ist einer der wirksamsten Schutzmechanismen gegen Betrug. Der große Zuspruch und die vielen Fragen machen deutlich, dass das Thema die Menschen bewegt und weitere Informationsangebote dieser Art sehr willkommen sind.

Eisenbahnfreunde Sonneberg für Engagement ausgezeichnet

Foto: Michael Reichel

Eisenbahnfreunde Sonneberg für herausragendes ehrenamtliches Engagement im Thüringer Landtag ausgezeichnet. Im Rahmen der diesjährigen Ehrenamtsauszeichnung der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag wurden kürzlich wieder engagierte Vereine und Initiativen aus ganz Thüringen für ihren besonderen Einsatz für das Gemeinwohl geehrt. Auch Landtagsabgeordnete Beate Meißner war mit einem Verein aus dem südlichen Landkreis Sonneberg vertreten.

„Mehr als 800.000 Thüringerinnen und Thüringer engagieren sich freiwillig Tag für Tag, Jahr für Jahr. Oft geschieht das leise und wie selbstverständlich. Aber es ist gerade das Ehrenamt, was das Leben in unserem Freistaat Thüringen so lebens- und liebenswert macht. Dieses Engagement verdient nicht nur Anerkennung, sondern auch verlässliche politische Unterstützung.“ Diese Worte auch mit Taten zu untersetzen, ist der Politikerin seit vielen Jahren Herzensanliegen. So kämpfte Beate Meißner für Deutschlands erstes und bisher einziges Ehrenamtsgesetz mit einem jährlichen Fördervolumen von 15 Millionen Euro.

Mehr als 200 Gäste aus 31 Vereinen folgten vergangenen Dienstag der Einladung der CDU-Landtagsfraktion in den Plenarsaal des Thüringer Landtages und erhielten ihre Auszeichnung aus den Händen von Fraktionschef Andreas Bühl und Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt.

Die Landtagsabgeordnete Beate Meißner wählte dieses Jahr die Eisenbahnfreunde Sonneberg e. V. für ihr langjähriges und vorbildliches ehrenamtliches Engagement aus. In ihrer Laudatio betonte sie die besondere Bedeutung des Vereins:

„Die Eisenbahnfreunde Sonneberg stehen beispielhaft für das, was Ehrenamt ausmacht: Leidenschaft, Verantwortungsbewusstsein und die Bereitschaft, Zeit und Kraft für die Gemeinschaft einzusetzen. Ihr Engagement bewahrt nicht nur historische Werte, sondern schafft Begegnungen und vermittelt Geschichte lebendig an kommende Generationen.“

Seit nun mehr 60 Jahren leisten die Mitglieder mit Herzblut und Beharrlichkeit einen wertvollen Beitrag für die Region und zeigen, wie lebendige Heimatpflege durch das Ehrenamt gelingt. Bereits im Jahr 1966 wurde der Verein gegründet – damals noch als kleine Arbeitsgemeinschaft „Lokbahnhof Sonneberg“. Ihr Weg war keineswegs einfach. Immer wieder mussten Räume aufgegeben, Anlagen umgezogen und neue Perspektiven geschaffen werden. Doch die Mitglieder haben nie aufgegeben. Mit unzähligen freiwilligen Arbeitsstunden, mit Kreativität, Idealismus und Zusammenhalt wurde immer wieder neu aufgebaut – oft buchstäblich Stein auf Stein. Die Eisenbahnfreunde sind nicht mehr aus Sonneberg wegzudenken. Sie erhalten und beleben den Lokbahnhof, organisieren Sonderfahrten, betreiben detailgetreue Modellbahnanlagen u. v. m.

„Dieses Engagement verdient Dank, Respekt und Anerkennung“, so Beate Meißner abschließend.

Foto: Michael Reichel | Ehrenamtssommerfest der CDU Fraktion Thüringen im Landtag.

Schulpflicht stärken statt abschaffen

Schulpflicht stärken statt abschaffen

Die CDU-Abgeordnete Beate Meißner hat zusammen mit ihrer Landtagsfraktion einen Antrag zur Stärkung und wirksamen Durchsetzung der Schulpflicht in Thüringen eingebracht, der in der Landtagssitzung intensiv diskutiert wurde. „Die allgemeine Schulpflicht ist eine der größten zivilisatorischen Errungenschaften unseres Landes und ein Fundament unseres demokratischen Rechtsstaats. Sie ist ein unverzichtbarer Garant für Chancengleichheit und sorgt dafür, dass Herkunft nicht über Zukunft entscheidet“, erklärt die Abgeordnete für den südlichen Landkreis Sonneberg. Hintergrund der Landtagsinitiative ist die derzeit diskutierte Abschaffung der Schulpflicht, die die AfD in Sachsen-Anhalt fordert. „Unsere Kinder brauchen mehr Schule, nicht weniger“, so Beate Meißner weiter.

Eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der CDU-Landtagsfraktion unter 1000 Thüringerinnen und Thüringern bestätigt die Haltung deutlich. 70 Prozent der Befragten lehnen den Vorschlag ab, die Schulpflicht durch eine sogenannte „Bildungspflicht“ mit Heimunterricht-Möglichkeiten zu ersetzen. Lediglich 24 Prozent bewerten den Ansatz positiv. Auch die Frage, ob Unterricht zuhause eine vergleichbare Bildungsqualität wie regulärer Schulunterricht bieten könne, beantworteten 79 Prozent mit Nein. Die Ablehnung zieht sich dabei parteiübergreifend durch nahezu alle politischen Lager – selbst zwei Drittel der AfD-Anhänger sprechen sich gegen die Abschaffung der Schulpflicht aus. 75 Prozent der AfD-Anhänger verneinen die Frage, ob Unterricht zuhause eine vergleichbare Qualität wie Unterricht in der Schule bieten kann.

„Für ist klar, dass es keine Experimente auf Kosten unserer Kinder geben darf“, betont die Abgeordnete. Mit dem gemeinsamen Antrag „Gemeinsam lernen, gemeinsam wachsen – Schulpflicht wirksam durchsetzen“ setzen die Koalitionsfraktionen deshalb auf Unterstützung, Prävention und konsequentes Handeln. „Wir wollen hinschauen, unterstützen und dort, wo nötig, konsequent handeln. Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung, Gemeinschaft und Zukunftschancen. Der AfD-Vorschlag ist deshalb völlig abwegig. Wer Kinder aus der Gemeinschaft der Schule herauslöst, nimmt ihnen Chancen auf Bildung, Integration und gesellschaftliche Teilhabe“, so Meißner.

Rekordbilanz für „Aktiv vor Ort“ – Beantragung startet erneut

Ehrenamtliche Förderung - Aktiv vor Ort - Beate Meißner

Das thüringenweit beliebte Ehrenamtsprogramm „Aktiv vor Ort“ kann ab diesem Dienstag wieder digital bei der Thüringer Ehrenamtsstiftung beantragt werden. Darauf hat die Landtagsabgeordnete für den Landkreis Sonneberg hingewiesen. Zusammen mit ihrer CDU-Landtagsfraktion hatte Meißner das Programm maßgeblich durchgesetzt. „Ehrenamtliche sind der Kitt unserer Gesellschaft, sie stärken die Gemeinschaft und den Zusammenhalt, das spüren wir hier vor Ort jeden Tag. Dieser Einsatz für die Gemeinschaft ist nicht wegzudenken und verdient Anerkennung und finanzielle Unterstützung“, sagt die Sonneberger CDU-Abgeordnete.

Wie groß der Ansturm auf das Heimatprogramm ist, zeigen die Zahlen des abgelaufenen Jahres. In 2025 wurde mit einer Fördersumme von insgesamt 2,5 Millionen Euro eine neue Bestmarke erreicht. Thüringenweit konnten somit 998 Projekte unterstützt werden. Auch der Landkreis Sonneberg habe laut Meißner profitiert. Insgesamt 24 Vorhaben konnten hier umgesetzt werden „Diese Zahlen sprechen für sich. Das Ehrenamt ist das Herzstück unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts – auch hier im Landkreis Sonneberg. Mit ‚Aktiv vor Ort‘ geben wir den Engagierten die Unterstützung, die sie für ihre wertvolle Arbeit brauchen“, erklärt Beate Meißner.

Hintergrund ist die gezielte Stärkung des Ehrenamtes durch das Land Thüringen. Mit dem Thüringer Ehrenamtsgesetz wurden die finanziellen Mittel deutlich aufgestockt, um insbesondere Initiativen im ländlichen Raum besser zu fördern. Erstmals wurde das gesamte Verfahren – von der Antragstellung bis zur Bewilligung – vollständig digital über das neue Förderportal der Thüringer Ehrenamtsstiftung abgewickelt. Die Zahl der eingereichten Anträge stieg dabei von 613 im Vorjahr auf 1.519 – ein Zuwachs von 148 Prozent. Gefördert werden Vereine, Initiativen und gemeinwohlorientierte Projekte unter anderem in den Bereichen Heimat- und Brauchtumspflege, Kinder- und Jugendarbeit, Seniorenarbeit, Kultur, Umwelt- und Denkmalschutz sowie bei Bürgerprojekten.

„Die enorme Nachfrage zeigt, wie groß der Bedarf an unkomplizierter Unterstützung direkt vor Ort ist. Als CDU-Fraktion stehen wir klar an der Seite der Ehrenamtlichen. Ohne ihren Einsatz wäre das gesellschaftliche Leben im Landkreis Sonneberg nicht denkbar. Die Rekordbilanz von ‚Aktiv vor Ort‘ ist ein starkes Signal der Anerkennung und Wertschätzung“, betont Meißner abschließend.

Hinweis: Beantragung über die Thüringer Ehrenamtsstiftung unter www.thueringer-ehrenamtsstiftung.de/aktiv-vor-ort

Bei Rückfragen wenden Sie sich gern an das Bürgerbüro von Beate Meißner.