Soforthilfe mal anders – Abgeordnete spendet für Vereine

Wir alle durchleben gerade eine so noch nie dagewesene Zeit. Das neuartige Corona-Virus beeinflusst weltweit unser Leben stark – bei der Arbeit und erst recht privat. Gerade so eine Herausforderung besteht man nur im Miteinander. Es gibt auch in meinem Wahlkreis bereits viele Privatinitiativen, Helferbörsen und Nachbarschaftshilfen. Allen möchte ich hiermit meinen ausdrücklichen Dank und meinen vollsten Respekt aussprechen.
Auch ich möchte einen kleinen Beitrag dazu leisten. Wie durch meinen Landtagskollegen der Partei DIE LINKE, Knut Korschewsky, bereits medial angekündigt tritt in Kürze eine automatische Diätenerhöhung für alle Thüringer Landtagsabgeordneten in Kraft, die auf Vorschlag der Linken für ein Jahr ausgesetzt werden soll. Das ist verfassungsrechtlich allerdings schwierig umzusetzen und braucht Zeit, die wir momentan nicht haben. Daher habe ich mich dazu entschlossen dem vorzugreifen, weil Hilfe in dieser schwierigen Krise vor Ort und vor allem sofort gebracht wird.
Es gibt viele ehrenamtliche Vereine, die auf Grund der anhaltenden angeordneten Schließung keine Einnahmen haben und an den weiterhin laufenden Fixkosten zu scheitern drohen. Für das von der Landesregierung angekündigte Soforthilfeprogramm „Gemeinnützige Träger“, welches auch für Vereine greifen soll, ist momentan noch kein Antragsformular vorhanden. Sicher wird dann auch die Bearbeitung etwas Zeit in Anspruch nehmen und die (wenn überhaupt vorhandenen) Reserven werden schnell aufgebraucht sein.Daher habe ich mich entschlossen hier anzusetzen und einen Teil meiner Bezüge als Landtagsabgeordnete an Einrichtungen zu spenden, die besonders unter der Corona-Krise zu leiden haben.
Anfangen werde ich mit einer Geldspende in Höhe von 250 Euro an das Nautiland Sonneberg für die Versorgung der dort untergebrachten 22 Tierarten.
Es würde mich sehr freuen, wenn sich noch weitere Spender für unser Nautiland finden, um so die Futtermittelversorgung der Tiere während der Schließzeit sicherzustellen.
15.04.2020

Die beiden CDU-Landtagsabgeordneten im Landkreis Sonneberg fordern umfangreiche Hilfen für die im Zuge der Corona-Krise in Schwierigkeiten geratenen Vereine aus der Region. In dieser Woche seien wichtige Hilfen für die Wirtschaft angeschoben worden. Nun sei es an der Zeit, sich weiteren Betroffenen zu widmen: „Viele Vereine mussten schweren Herzens Veranstaltungen absagen, auf die sie sich monatelang mit großem persönlichen Einsatz vorbereitet haben. Zu dieser Enttäuschung kommen nun oftmals finanzielle Sorgen“, berichtet die Sonneberger Abgeordnete Beate Meißner.
„Für viele Mittelständler, Handwerker und Kleinunternehmer war es jetzt allerhöchste Eisenbahn, dass die Landesregierung unsere Forderung nach unbürokratischen Soforthilfen umsetzt. Vielen steht das Wasser schon bis zum Hals”, so die Sonneberger
Das Straßenteilstück der Landesstraße (L) 1152 zwischen dem Abzweig Judenbach-Schauberg und dem Dorf Schauberg schloss im Juni 2017 eine letzte Lücke im Straßennetz zwischen Ost und West. Auf der neugebauten kurvenreichen Strecke gefährdet jedoch vor allem in den Sommermonaten das verkehrswidrige Verhalten Einzelner andere Verkehrsteilnehmer. Weitere ungünstige Bedingungen machen die Strecke zu einem Problemfall in den Augen vieler Bürger. Deshalb wandte sich die Beate Meißner als zuständige Landtagsabgeordnete an das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft.