Eisenbahnfreunde Sonneberg für herausragendes ehrenamtliches Engagement im Thüringer Landtag ausgezeichnet. Im Rahmen der diesjährigen Ehrenamtsauszeichnung der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag wurden kürzlich wieder engagierte Vereine und Initiativen aus ganz Thüringen für ihren besonderen Einsatz für das Gemeinwohl geehrt. Auch Landtagsabgeordnete Beate Meißner war mit einem Verein aus dem südlichen Landkreis Sonneberg vertreten.
„Mehr als 800.000 Thüringerinnen und Thüringer engagieren sich freiwillig Tag für Tag, Jahr für Jahr. Oft geschieht das leise und wie selbstverständlich. Aber es ist gerade das Ehrenamt, was das Leben in unserem Freistaat Thüringen so lebens- und liebenswert macht. Dieses Engagement verdient nicht nur Anerkennung, sondern auch verlässliche politische Unterstützung.“ Diese Worte auch mit Taten zu untersetzen, ist der Politikerin seit vielen Jahren Herzensanliegen. So kämpfte Beate Meißner für Deutschlands erstes und bisher einziges Ehrenamtsgesetz mit einem jährlichen Fördervolumen von 15 Millionen Euro.
Mehr als 200 Gäste aus 31 Vereinen folgten vergangenen Dienstag der Einladung der CDU-Landtagsfraktion in den Plenarsaal des Thüringer Landtages und erhielten ihre Auszeichnung aus den Händen von Fraktionschef Andreas Bühl und Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt.
Die Landtagsabgeordnete Beate Meißner wählte dieses Jahr die Eisenbahnfreunde Sonneberg e. V. für ihr langjähriges und vorbildliches ehrenamtliches Engagement aus. In ihrer Laudatio betonte sie die besondere Bedeutung des Vereins:
„Die Eisenbahnfreunde Sonneberg stehen beispielhaft für das, was Ehrenamt ausmacht: Leidenschaft, Verantwortungsbewusstsein und die Bereitschaft, Zeit und Kraft für die Gemeinschaft einzusetzen. Ihr Engagement bewahrt nicht nur historische Werte, sondern schafft Begegnungen und vermittelt Geschichte lebendig an kommende Generationen.“
Seit nun mehr 60 Jahren leisten die Mitglieder mit Herzblut und Beharrlichkeit einen wertvollen Beitrag für die Region und zeigen, wie lebendige Heimatpflege durch das Ehrenamt gelingt. Bereits im Jahr 1966 wurde der Verein gegründet – damals noch als kleine Arbeitsgemeinschaft „Lokbahnhof Sonneberg“. Ihr Weg war keineswegs einfach. Immer wieder mussten Räume aufgegeben, Anlagen umgezogen und neue Perspektiven geschaffen werden. Doch die Mitglieder haben nie aufgegeben. Mit unzähligen freiwilligen Arbeitsstunden, mit Kreativität, Idealismus und Zusammenhalt wurde immer wieder neu aufgebaut – oft buchstäblich Stein auf Stein. Die Eisenbahnfreunde sind nicht mehr aus Sonneberg wegzudenken. Sie erhalten und beleben den Lokbahnhof, organisieren Sonderfahrten, betreiben detailgetreue Modellbahnanlagen u. v. m.
„Dieses Engagement verdient Dank, Respekt und Anerkennung“, so Beate Meißner abschließend.

