Aktuelles

Afrika-Flair im Stadtteil Köppelsdorf

Schattige Sitzgelegenheiten, fröhlich spielende Kinder und entspannte Erwachsene jeden Alters kennzeichneten das 2. Kinderfest des Köppelsdorfer Klöppelclubs. Der einst unscheinbare, vergessene Spielplatz wurde durch die Vereinsmitglieder des Köppelsdorfer Klöppelclubs mit viel Eigenleistung und Herzblut zu einem Park der Generationen umgewandelt – einem bunten Farbtupfer im Stadtteil Köppelsdorf.

Das neueste Highlight ist das schöne Giraffenspielhaus, welches im Rahmen des Kinderfestes feierlich eingeweiht wurde. Dieses wurde durch stattliche 5000 Euro aus dem Lottomittelfonds des Finanzministeriums gefördert. Beim Antragsverfahren hatte die Landtagsabgeordnete Beate Meißner (CDU) dem Verein hilfreich zur Seite gestanden. Sofort nach der Enthüllung wurde es von den Kindern in Beschlag genommen. „Das ist ein sehr gutes Beispiel für bürgerliches Engagement. Ihr habt hier Großartiges geschaffen“, lobt Meißner beim Eröffnungsfest.

06.07.2019

Rot-Rot-Grün drückt vielkritisiertes Schulgesetz im Landtag durch

„Hauptaufgabe der Politik ist, den Unterricht abzusichern und dafür genügend gut ausgebildete Lehrer einzustellen. Dazu trägt das Schulgesetz nicht bei, und das ist sein gravierendster Mangel.“ Mit diesen Worten hat die Sonneberger Landtagsabgeordnete Beate Meißner das diese Woche im Thüringer Landtag mit den Stimmen von Rot-Rot-Grün verabschiedete Schulgesetz kritisiert. „Im Gegenteil: Den Lehrern wird die Konzentration auf ihr Kerngeschäft, den Unterricht, durch allerhand Sonderaufgaben erschwert“, so die Unionsabgeordnete weiter. Die CDU-Fraktion stimmte gegen das Gesetz, das aus ihrer Sicht einzelne Schultypen gezielt schlechter stellt. „Mit diesem Gesetz benachteiligt Rot-Rot-Grün die Regelschulen und macht Förderschulen zum Auslaufmodell. Kern unserer Bildungspolitik ist hingegen die richtige Schule für jeden. Das bedeutet, alle Schultypen zu stärken und auf Unterrichtsqualität zu setzen“, erklärte die Sozialpolitikerin.

Konkret hat die CDU ihre eigenen Vorstellungen und die Kritik am rot-rot-grünen Schulgesetz mit einem Entschließungsantrag untersetzt. Darin fordert sie die Landesregierung auf, die Ausbildungskapazitäten an den Thüringer Universitäten und Studienseminaren entsprechend dem fachspezifischen Lehrerbedarf in den Schulen zu erhöhen, um dem Lehrerbedarf an den Thüringer Schulen zu begegnen. Gleichzeitig müsse die Landesregierung „das Einstellungsverfahren für Lehramtsanwärter und Absolventen der Zweiten Staatsprüfung beschleunigen und Lehramtsstudierenden in Mangelfächern und im Regelschul- und Berufsschulbereich nach erfolgreicher Zweiter Staatsprüfung eine Einstellungsgarantie in den Thüringer Schuldienst geben“, sagte Meißner. Ebenfalls im Forderungskatalog der CDU-Fraktion findet sich die Gründung eines interdisziplinären universitären Zentrums für Lehramtsstudierende mit Fächern aus dem MINT-Bereich (Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften-Technik) und für die Berufsschule.

„Wir benötigen eine dauerhafte, leistungsbezogene Anerkennung für Fachleiter an allgemeinbildenden- und berufsbildenden Schulen. Das lässt sich aus unserer Sicht am besten mit einem Zulagen- und Beförderungssystem erreichen, das die Motivation schafft, diese wichtige Aufgabe zu übernehmen“, nannte die Sonnebergerin einen weiteren Punkt aus dem Entschließungsantrag ihrer Fraktion. Gleichzeitig müsse die Besoldung von Lehrern, insbesondere mit Blick auf den Wettbewerb mit anderen Bundesländern, genauso evaluiert werden wie das Personalentwicklungskonzept. „Ohne ein Sofortprogramm zur Reduktion des Unterrichtsausfalls an den Thüringen Schulen wird die Landesregierung die Situation nur weiter verschlimmern. Stattdessen vertut die Linkskoalition ihre Zeit mit diesem Schulbelastungsgesetz, das keinen einzigen zusätzlichen Lehrer an unsere Schulen bringt“, so Beate Meißner abschließend.

18.06.2019

CDU-Landtagsfraktion vor Ort

Am 18.06.2019 in der Zeit von 13:30 Uhr bis 15:30 besteht in Sonneberg, gegenüber der VR-Bank, die Möglichkeit im Rahmen der Bilanztour mit der CDU-Fraktion ins Gespräch zu kommen. Stellvertretend für ihre Fraktion wird die Landtagsabgeordnete Beate Meißner zugegen sein.

Zwischen dem 17. Juni und dem 2. Juli 2019 will die CDU-Landtagsfraktion in 39 Orten gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern Bilanz ziehen – zu fünf Jahren Oppositionsarbeit im Thüringer Landtag genauso wie zu fünf Jahren Rot-Rot-Grün.

„Die regierungstragenden Fraktionen von LINKEN, SPD und Grünen begreifen sich bei allen Unterschieden in Einzelfragen eher als Vormünder denn als Dienstleister für die Bürger“, erklärte Beate Meißner im Vorfeld der Bilanz-Tour. Die Union habe in den gut  140 Plenarsitzungen und noch viel mehr Ausschusssitzungen ihre Vorstellungen dagegengestellt. „Unsere Politik fußt auf der Grundüberzeugung, dass das Land eine
verlässliche, sichere und soziale Ordnung gewährleisten muss, in der Bürger, Gesellschaft, Kommunen und unsere mittelständische Wirtschaft im Wesentlichen nach eigenen Vorstellungen handeln können“, macht die Sonneberger Wahlkreisabgeordnete deutlich und ergänzt: „Bei unserer Bilanz-Tour wollen wir anhand von Beispielen aus den vergangenen fünf Jahren zeigen, welche Konsequenzen diese grundsätzlich unterschiedliche Herangehensweise hat, und zwar ganz konkret für die Menschen im Freistaat.“

Wer keine Zeit haben sollte, die Bilanz-Tour am 18. Juni in Sonneberg zu besuchen, kann natürlich auch wie bisher jederzeit einen Termin für ein persönliches Gespräch mit der Landtagsabgeordneten Beate Meißner vereinbaren. Wenden Sie sich hierfür bitte an das Wahlkreisbüro in der Bahnhofstraße 12, 96515 Sonneberg (Tel. 03675 808715).

13.06.2019

Gut aufgestellt durch Innovation und Nischenprodukte

Um sich über aktuelle Herausforderungen der Wirtschaft zu informieren und einen Überblick über Firmen ihres Wahlkreises zu bekommen, besucht die CDU-Landtagsabgeordnete Beate Meißner regelmäßig Unternehmen in ihrem Wahlkreis. So weilte sie kürzlich in der WWS Technische Keramik GmbH im Gewerbegebiet Neuhaus-Schierschnitz, Gemeinde Föritztal. Seit ihrem letzten Besuch vor einigen Jahren hat sich viel getan.

So berichtete ihr Geschäftsführer Holger Kuhna vom Wechsel der Geschäftsführung im Jahr 2010, einer im vergangenen Jahr erfolgreich überstandenen Insolvenz und der Erweiterung des Produktportfolios. Ein regionaler Investor erkannte das Potential der Firma und hatte großes Interesse daran, dass das Know-how am Standort erhalten bleibt. So gehört die WWS mittlerweile zu einem größeren Firmenverbund und es konnten alle 40 Mitarbeiter übernommen werden, deren Altersdurchschnitt mittlerweile 42 Jahre beträgt. Um dem vorhandenen Fachkräftemangel entgegenzuwirken bildet das Unternehmen jährlich auch mindestens einen Auszubildenden aus. „Die Konkurrenz ist groß und deswegen kommt es heute auch auf das Arbeitsumfeld und die Arbeitsbedingungen an. Dass über die Hälfte der Belegschaft Frauen sind, belegt die Familienfreundlichkeit der WWS“, freut sich Meißner.

Das Unternehmen hat rund 3000 Produkte im Portfolio, die es an etwa 600 Kunden europaweit vertreibt. Ein Wettbewerbsvorteil sei die Anfertigung von Nischenprodukten auch als Einzelstücke oder kleine Serien. Kuhna beschreibt die WWS daher lieber als Manufaktur für technische Keramik.

Stolz sei man auf den Innovationspreis des Freistaats Thüringen, den man im November 2017 für den Keramikgrillrost KeraKing erhielt. Natürlich interessierte sich die Südthüringer Politikerin auch dafür: „Wie wird diese Innovation in der Heimat der Bratwurst angenommen, in der jeder wohl sein eigenes Grillgeheimnis für ein perfektes Ergebnis hat?“ Als einziger Anbieter eines Grills mit Keramikstäben in Europa habe er es schwer, wobei sich die Ergebnisse sehen lassen könnten, erklärt ihr Kuhna. Hauptgeschäft sei und bleibe daher die Herstellung und Weiterverarbeitung von elektrokeramischen Artikeln für den Niederspannungssektor über Keramikrohre bis Klemmleisten.

Beim Rundgang durch die Produktion stellte sich der Landtagsabgeordneten auch die Frage der Auswirkungen des Zukunftsprojektes Industrie 4.0. Die zunehmende Digitalisierung der industriellen Produktion sei für die WWS jedoch kein Thema. Dank des neuen Investors erneuere man derzeit seinen Maschinenpark, um ab dem kommenden Jahr neue, technisch hochwertigere Produkte anbieten zu können.

Aber auch Sorgen des Unternehmens fanden bei Beate Meißner Gehör. So verdeutlichte ihr der Geschäftsführer die Wichtigkeit des Ausbaus des 5G-Netzes in Thüringen, um wettbewerbsfähig bleiben zu können. „Hier müssen wir trotz anfänglicher Probleme durch das verspätete Agieren der rot-rot-grünen Landesregierung dranbleiben, um deutschlandweit den Anschluss nicht zu verlieren“, bestätigte ihm die Sonneberger Wahlkreisabgeordnete.

Beim aktuellen Deutschland-Index der Digitalisierung 2019 belegt Thüringen den letzten Platz. „In keinem Land kommt die Digitalisierung so langsam voran, wie in unserer schönen Heimat. Der Bund stellte über vier Milliarden Euro zur Verfügung, doch Thüringen war zu langsam, weil die Landesregierung ihrer Rolle als Ansprechpartner für Landkreise und Kommunen nicht nachkam“, so Meißner. Während andere Regionen in Deutschland nun schon ausbauen, verfügten nur rund ein Drittel aller Thüringer Gewerbegebiete über das Mindestmaß von 50 Mbit.

„Das Ziel der CDU dagegen ist es, Highspeed-Internet mit mindestens 50 Megabit flächendeckend im gesamten Freistaat zu ermöglichen, die Weiterentwicklung Thüringens als Leitmarkt der 5G-Technologie, die Beseitigung von Funklöchern (durch eine Mobilfunkinitiative), die lückenlose Mobilfunkversorgung und die Ausbaumöglichkeit von W-LAN im ÖPNV“, stellte Beate Meißner am Ende ihres Besuches klar.

21.05.2019