Aktuelles

So kommen wir beim Impfen nicht voran!

„Das schlechte Impfmanagement der Landesregierung hat dazu geführt, dass in Thüringen bisher die wenigsten Menschen geimpft wurden“, so die die Landtagsabgeordnete Beate Meißner anlässlich der Öffnung des Sonneberger Impfzentrums am 13. Januar. „Auf einer hohen Impfquote ruhen alle Hoffnungen – gerade in unserem Landkreis, der wiederholt zu den Hotspots der Corona-Pandemie gehört.“ Doch die berechtigte Erwartung, dass große Teile der Bevölkerung schnell und sicher geimpft werden können, werde von der rot-rot-grünen Minderheitsregierung enttäuscht. Die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag fordert daher die Öffnung aller Impfzentren sowie einen schnellen und transparenten Impfplan für Thüringen.

Die Sonneberger Abgeordnete bezeichnet es als beschämend, dass der Freistaat im Ländervergleich der durchgeführten Covid-Impfungen seit Tagen Schlusslicht sei. Zumal Thüringen beim Infektionsgeschehen zu den Spitzenreitern der Bundesrepublik gehöre. „Impfstoff ist in zunehmendem Maße vorhanden und hunderte Ärzte im Ruhestand haben sich für den Einsatz gemeldet. Doch es passiert zu wenig!“ Meißner und ihre Fraktion fordern bei der Organisation der Impfungen in Thüringen ein sofortiges Gegensteuern. „Wir brauchen klare Verantwortlichkeiten, um schneller und zielgenauer zu impfen, und die Bürger müssen verlässlicher und besser informiert werden“, sagt Meißner. Covid-19 bedrohe das Leben zahlloser Menschen und unsere Krankenhäuser stoßen an ihre Kapazitätsgrenzen.

Gemeinsam mit Praktikern in Gesundheitsämtern und Kliniken hat die CDU-Landtagsfraktion daher einen Forderungskatalog für einen ganzheitlichen Impfplan erarbeitet. Das Impfpapier legt ein Augenmerk auf die Situation in den Kliniken, auf Risikogruppen und ein schnelles Impfen. „Wir fordern, dass sofort ein landesweiter Krisenstab unter Einbindung der Amtsärzte eingerichtet wird, der das Vorgehen in den Landkreisen steuert“, so Meißner. Jede in Thüringen durchgeführte Impfung sei schnellstmöglich zentral zu melden. Genauso wichtig sei es, endlich eine dauerhaft gut erreichbare Anlaufstelle zur Terminvereinbarung sicherzustellen.

„Zudem braucht Thüringen regionale Koordinatoren in vier einzurichtenden Impfregionen. Diese sollen die mobilen Impfteams für die Pflegeheime und Impfzentren steuern, eine frühzeitige Information gewährleisten und nötige Vorbereitungsarbeiten vor dem Einsatz der mobilen Teams sicherstellen“, erklärt Meißner zu den Vorschlägen ihrer Fraktion. Auch ein Einsatzplan für die 900 Ärzte, die für Impfungen bereitstehen, sei erforderlich.

Wie die Abgeordnete berichtet, erreichen sie dieser Tage oft Anfragen von Hochbetagten aus ihrem Wahlkreis: „Die Landesregierung muss sicherstellen, dass die Impfzentren auch von älteren und gebrechlichen Personen erreicht werden können. Viele Senioren hier im ländlichen Raum stehen vor dem Problem, dort überhaupt hinzukommen.“ Eine Lösungsmöglichkeit wären aus Sicht der CDU-Landtagsfraktion Taxifahrten zu ÖPNV-Preisen.

Besonderes Augenmerk legt der Forderungskatalog auf eine landesweite Informationskampagne über Impfmöglichkeiten. Die Zeitplanung für die Impfungen und die Standorte für die Impfzentren müssen schnell und transparent veröffentlicht werden. Dazu sei mehr notwendig als ein Treffen der Ministerin mit der Kassenärztlichen Vereinigung. „Insbesondere bei den weniger aufwendig zu kühlenden Impfstoffen sollten auch die Hausarztpraxen schnellstmöglich in die Impfplanungen mit einbezogen werden“, schlägt Meißner aufgrund entsprechender Bereitschaftserklärungen von Ärzten auch aus ihrem Wahlkreis vor.

„Diese Woche öffnen die zumindest die ersten Thüringer Impfzentren – auch das für den Landkreis Sonneberg. Ob dann tatsächlich große Teile unserer Bevölkerung schnell und sicher geimpft werden können hängt davon ab, ob die Landesregierung die zahlreichen Probleme löst und endlich eine echte Impfstrategie vorlegt“, so Meißner abschließend.

14.01.2021

Weihnachtsgrüße 2020

Ein für uns alle herausforderndes Jahr 2020 neigt sich dem Ende. Diese Zeit verlangt uns viel ab. Sie richtet unseren Blick aber auch auf das wirklich Wichtige in unserem Leben.
Auch wenn Stille und Ruhe an diesem Weihnachtsfest eine ganz eigene Bedeutung bekommen, so sollten wir dankbar sein für alle Begegnungen, die uns Freude bereitet haben.
Ich hoffe, dass Sie in den Weihnachtsfeiertagen die nötige Entspannung finden und Ihnen Glaube, Hoffnung und Zuversicht auf eine gute Zukunft sowie ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Jahr 2021 nicht verloren gehen.

DANKE – in diesem Jahr erst recht!

Das Jahr 2020 war ein Jahr voller Herausforderungen, Unsicherheiten und Sorgen. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie brachten und bringen sowohl beruflich als auch privat viele Belastungen für uns alle. Der bundesweit ausgesprochene Lockdown versucht die Pandemie einzudämmen, um uns so wieder ein Stück Normalität zurückzugeben und innezuhalten. Doch nicht jeder von uns hat die Möglichkeit über die Feiertage hinweg bei seiner Familie zu sein. In vielen Bereichen gibt es fleißige Frauen und Männer, die an den Weihnachtsfeiertagen Dienst verrichten müssen.

Allzu leicht wird deren aller Verfügbarkeit als selbstverständlich erachtet und ihre unschätzbar wertvolle Arbeit größtenteils unbemerkt von der Öffentlichkeit Tag für Tag und Nacht für Nacht geleistet. Viele dieser Berufsgruppen werden gerade zu diesem Weihnachtsfest besonders gefordert und das nach einem Jahr, dass sie oftmals an die Grenzen des Belastbaren und sogar darüber hinaus gebracht hat. Dazu gehören die Pflegekräfte der ambulanten Dienste und stationären Einrichtungen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Krankenhäusern aber auch im Gesundheitsamt, genauso wie die Polizeibeamtinnen und -beamten.

Wie in den beiden Jahren zuvor, habe ich den Vormittag des Heiligen Abend wieder zum Anlass genommen, um gerade in diesem schwierigen Jahr meinen Dank auszusprechen. Stellvertretend für eben diese Berufsgruppen habe ich der Notaufnahme  und der Corona-Station stellvertretend für alle Mitarbeiter der Medinos-Klinik und dem Rettungsdienst etwas herzhafte Pausenverpflegung einer heimischen Metzgerei vorbei gebracht. Das geschah selbstverständlich gemäß der momentanen Gegebenheiten im Freien unter Beachtung aller Regeln und angesichts der Arbeitsbelastung  in gebotener Kürze.

24.12.2020

CDU kämpft gegen Lehrermangel und für dauerhafte Unterrichtsabsicherung

„Der Landeshaushalt 2021 bietet eine gute Möglichkeit, dem Lehrermangel in im Landkreis Sonneberg zu begegnen“, sagte die örtliche CDU-Landtagsabgeordnete Beate Meißner. So würden nicht nur thüringenweit 840 zusätzliche Lehrerstellen geschaffen. „In den Regionen, in denen sich bislang nur wenige Lehrer auf offene Stellen bewerben, kann künftig Lehrern eine Zulage bezahlt werden.“ Das sei wertvoll für die Absicherung des Unterrichts gerade auch im Landkreis Sonneberg.

„Sechs Jahre lang hat Rot-Rot-Grün dem Unterrichtsausfall in Thüringen zugeschaut“, so Meißner weiter. Die CDU-Landtagsfraktion habe durchgesetzt, dass die Lehrer in wenig gefragten Regionen und Schularten des Freistaats, aber auch in sogenannten Mangelfächern künftig besser bezahlt werden können. Auch angehenden Lehrern wird eine attraktive Zulage gewährt, wenn diese sich für fünf Jahre verpflichten in Bedarfsregionen und -fächern zu unterrichten. Dass sei Teil des größten Schulpakets für Thüringen der vergangenen sechs Jahre. „Dafür habe ich mich auch persönlich eingesetzt weil ich die Probleme auch aus meinem Wahlkreis kenne“, so die Sonnebergerin.

Endlich besser gestellt würden auch die Grundschullehrer im Landkreis Sonneberg. Dabei geht es darum, den bestmöglichen Unterricht für die Schüler abzusichern und das breite pädagogische Engagement der Grundschullehrer anzuerkennen. „Grundschullehrer erhalten ab dem kommenden August eine grundsätzlich höhere Besoldung. Auch das sichert im bundesweiten Wettbewerb um Lehrer die Unterrichtsversorgung und Qualität von Schulen in unseren Städten und Dörfern dauerhaft ab“, so Beate Meißner. Teil des Schulpakets sei aber nicht nur eine Investition in die Köpfe. „Auch die Digitalisierung der Schulen mit Ausbau der WLAN-Anbindung, Schulclouds sowie der Ausrüstung der Schüler mit digitalen Endgeräten ist dringend nötig und wird auf Druck der CDU-Fraktion vorangetrieben“, verspricht sie.

18.12.2020