Schnelle Hilfen für unsere Wälder im Landkreis Sonneberg gefordert
Die örtliche CDU-Abgeordnete Beate Meißner fordert eine rasche Auszahlung der am Donnerstagabend vom Landtag bewilligten Forsthilfen für private und kommunale Waldbesitzer. „Trockenheit, Stürme und Borkenkäfer haben viele Wälder auch im Landkreis Sonneberg schwer geschädigt“, sagte sie. Laut Waldzustandsbericht von ThüringenForst sind im Thüringer Wald, in Südwestthüringen, Südthüringen und im Thüringer Becken inzwischen sieben von zehn Bäumen erkrankt.
„Bereits im Dezember wurden deshalb 15 Millionen Euro für Kommunen und private Waldbesitzer auf Vorschlag der Unionsfraktion in den Landeshaushalt eingestellt.“ Das Geld werde dringend benötigt, um unsere Wälder vom Schadholz zu beräumen, junge Pflanzen aufzuforsten und den Wald klimaresistenter wieder aufzubauen. „Der Waldverlust ist eine Katastrophe. Auch im Landkreis Sonneberg sind besonders in den vergangenen drei Jahren die Erträge mehrerer Jahrzehnte nahezu komplett vernichtet werden“, sagt die Sonneberger Landtagsabgeordnete: Viele Waldbesitzer seien ohne die Erlöse aus dem Holzverkauf und ohne zusätzliche Hilfen nicht mehr in der Lage, die Wälder zu bewirtschaften, geschweige neue Investitionen zu tätigen. „Wenn wir hier nicht gegensteuern, werden unsere Wälder ihre Funktionen als Wirtschaftsgut, Erholungsraum und wichtiger CO2-Speicher nicht mehr erfüllen können“, warnte sie. Zugleich regte die CDU-Abgeordnete an, dass die Hilfen nicht nur 2021 ausgezahlt werden sollten, sondern auch für die kommenden Jahre in den Landeshaushalt eingestellt werden müssen. „Denn so viel ist klar“, so Beate Meißner weiter: „Die Schäden sind so groß, dass wir sie in nur einem Jahr lange nicht werden aufarbeiten können.“ Alle Initiativen der CDU-Landtagsfraktion für den Erhalt der Thüringer Wälder sind unter www.waldbeschuetzer.de zu finden.
23.04.2021

Am kommenden Sonntag, den 25. April ist der internationale Tag des Baumes. Er soll die Bedeutung des Waldes im Bewusstsein halten. Doch unseren Thüringer Wäldern geht es schlecht. Gesunde Wälder, deren Erhalt und Sicherung, sowie eine umweltfreundliche Bewirtschaftung liegen in unser aller Interesse. Die regionale Bundestagsabgeordnete Kristina Nordt (CDU) und ihre Sonneberger Kollegin im Thüringer Landtag Beate Meißner (CDU) rufen daher anlässlich dessen zur Unterstützung der Wiederbewaldung auf: „Für jeden ist es mehr als offensichtlich, die Wälder und sogar das gesamte Landschaftsbild unserer Region hat sich schmerzlich verändert. In den vergangenen Jahren haben wir viele Bäume flächendeckend durch Dürre, Stürme und den Borkenkäfer verloren. Die einfachste, aber vor allem effektivste Art unseren Wald zu schützen, ist neue Bäume zu pflanzen. Dabei kann jeder helfen.“
Mit einer Aufforstungsoffensive der Landesforstanstalt Thüringen sollen Wiederbewaldung und Waldumbau im Staatswald nun massiv vorangetrieben werden. Im Frühjahr und Herbst 2021 sollen über zwei Millionen Laub- und Nadelbäumchen gepflanzt werden (2020: 1,75 Mio. Bäumchen).
Die am späten Freitagnachmittag durch die rot-rot-grüne Landesregierung per Allgemeinverfügung angeordneten pandemiebedingten Maßnahmen für Schulen und Kindergärten haben am Wochenende zu einer massiven Verunsicherung bei allen Beteiligten im Landkreis Sonneberg geführt.
„Was wir brauchen, ist eine zielorientierte Strategie für den Präsenzunterricht und keine panisch eingeführte Maskenpflicht für alle, die nichts weiter als ein weiterer Tiefpunkt im Pandemie-Krisenmanagement von Rot-Rot-Grün darstellt“, machte Meißner deutlich. „Gerade in der Grundschule behindert die Maske Sprachverständnis und Lautbildung ganz erheblich. Sie ist den Grundschülern den ganzen Tag im Unterricht nicht zumutbar. Stattdessen sollte ein verbindliches Testsystem für Schüler und Lehrpersonal, wie es in anderen Bundesländern bereits existiert, dringend auch in Thüringen eingeführt werden, zeigte sie sich überzeugt.
Anerkennung, Würdigung, aber auch Förderung des Ehrenamtes sind der Landtagsabgeordneten Beate Meißner eine Herzensangelegenheit. Im August 2020 konnte auf Initiative der CDU-Fraktion bei der Thüringer Ehrenamtsstiftung daher bereits ein Sonderfonds für Vereine in Not mit einem Gesamtvolumen von 500.000 Euro aufgelegt werden. Nach nur drei Monaten war dieser Sonderfonds ausgeschöpft. 323 kleine gemeinnützige Vereine – vor allem aus den Bereichen Kultur, Heimat, Tradition und Sport – hatten thüringenweit, davon 29 aus dem Landkreis Sonneberg, profitiert.
Umso mehr freut die Abgeordnete, dass nun eine Neuauflage dieses Sondervermögens „Thüringer Corona-Pandemie-Hilfsfonds“ erreicht werden konnte, damit Ehrenamtliche in gemeinnützigen, nicht wirtschaftlich tätigen Vereinen weiterhin unterstützt werden können. Wie bereits durch ihren Landtagskollegen Knut Korschewsky angekündigt (Freies Wort berichtete), sollen weitere 500.000 Euro dazu dienen, auch 2021 existenzbedrohliche Finanzierungslücken von Vereinen zu überbrücken. Maximal 4.000 Euro pro Antragsteller werden in Form nicht rückzahlbarer Zuschüsse ausgegeben. Vereine können die Anträge bis zum 31.12.2021 unbürokratisch per Online-Formular stellen.