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Zweiter Vorlesetag in Pandemiezeiten

Der bekannte und beliebte Aktionstag, der ein öffentliches Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens setzen und Kinder und Erwachsene für Geschichten begeistern soll, ist ein fester Termin im Kalender der Landtagsabgeordneten Beate Meißner. Auf Grund der Pandemie war schon im vorigen Jahr Kreativität gefragt, um coronagerecht vorlesen zu können. Die Wahl fiel 2020 auf ein digitales Vorleseformat. Leider bestimmt die Pandemie immer noch unseren Alltag.

Die Bildung, eines der wichtigsten Sprungbretter im Leben unserer Kinder, ist neben vielem anderen sehr stark betroffen. Der Bundesweite Vorlesetag am 19. November 2021 ist eine willkommene Gelegenheit, steht er doch unter dem Motto „Freundschaft und Zusammenhalt“. Während der Pandemie hat dieses Thema nochmal eine ganz neue Bedeutung gewonnen. In dieser langen entbehrungsreichen Zeit für unsere Kinder spielt das  Vorlesen eine besondere Rolle. Es verbindet verschiedene Generationen, man verbringt gemeinsam Zeit und taucht ab in die Welt des Buches.

v.l.n.r.: Diana Sell (Leiterin Kita Wirbelwind Schalkau), 6 Kinder der Igel-Gruppe, Frau Matthes (stellv. Leiterin Kita) und Beate Meißner MdL

Da es auf Grund der hohen Inzidenzlage auch in diesem Jahr nicht möglich ist den Kindern in Präsenz vorzulesen, möchte die Abgeordnete den Tag aber nicht einfach so ausfallen lassen. „Es ist mir in dieser schwierigen Zeit wichtiger denn je, den Kindern eine kleine Freude zu bereiten. Auf Grund dessen habe ich mich dazu entschlossen, jedem Kindergarten in meinem Wahlkreis ein Buch zu schenken. Ich bin mir sicher, dass die Kindergärtnerinnen und Kindergärtner den Kindern damit die Vorweihnachtszeit etwas versüßen können“, ist sich die Abgeordnete, selbst Mutter einer fünfjährigen Tochter, sicher.

Nach einer kompetenten Beratung in der Sonneberger Buchhandlung fiel ihre Wahl auf das erste eigene Kinderbuch der TV-Moderatorin und zugleich Lesebotschafterin der Stiftung Lesen Nazan Eckes „Kleiner Panther ganz groß“. Lustige Illustrationen mit kurzen, einfachen Texten leiten durch die Geschichte über Mut, Freundschaft und Einzigartigkeit. Auch Erwachsene können sich durch darin enthaltene Starkmachertipps inspirieren lassen.

Das erste Buch übergab die Abgeordnete stellvertretend für alle Kindergärten den Kindern der Igelgruppe in der Integrativen Kindertagsstätte „Wirbelwind“ in Schalkau. Hier sollte ursprünglich der diesjährige Vorlesetag stattfinden. Alle anderen werden das Buch in den nächsten Tagen postalisch mit einer Widmung der Politikerin erhalten. „Ich würde mich freuen, wenn es dann rege zum Einsatz kommt und vielen Kindern und Erzieherinnen und Erziehern eine Freude bereitet“ so Beate Meißner abschließend.

16.11.2021

Meißner: „Kleine Gemeinden im Landkreis Sonneberg nicht schlechterstellen“

Die CDU-Landtagsabgeordnete Beate Meißner macht ihre Zustimmung für den Landeshaushalt 2022 davon abhängig, dass es nicht, wie von der rot-rot-grünen Landesregierung geplant, zu einer Schlechterstellung der kleinen Gemeinden im Landkreis Sonneberg kommt. „Bei der Finanzierung der Kommunen setzt die Landesregierung auf Taschenspielertricks, statt auf zukunftsfähige Reformen. Anstelle den Kommunen dauerhaft mehr Geld zur Verfügung zu stellen, werden Kreise, Städte und Gemeinden gegeneinander ausgespielt“, kritisierte Beate Meißner. „Auf der Strecke bleiben die kleinen Gemeinden, denen 30 Millionen Euro an Extra-Geldern, zum Beispiel für Investitionen in Spielplätze, Straßenreparaturen oder Jugend- und Seniorentreffs, wieder gestrichen werden“, so Meißner weiter.

Viele Gemeinden im Landkreis Sonneberg seien dringend auf dieses im Jahr 2021 auf Drängen der CDU-Fraktion zur Verfügung gestellte Geld angewiesen, sagte die Sonnebergerin. „Rot-Rot-Grün hat im Landtag keine Mehrheit. Wenn wir zu keiner Lösung kommen, bei der die kleinen Gemeinden nicht hinten runterfallen, werden meine Fraktion und ich keinesfalls zustimmen können“, erklärte Beate Meißner nach der ersten Lesung des Haushaltsgesetzes am Freitag.

Statt einer echten Reform des Kommunalen Finanzausgleichs, wie von der CDU-Fraktion gefordert, habe die Landesregierung lediglich eine „Mogelpackung“ präsentiert, so Meißners Kritik. „Anstelle den Kreisen, Städten und Gemeinden für die kommenden Jahre dauerhaft mehr Gelder zur Verfügung zu stellen, hat der Thüringer Innenminister einfach jene jährlich 100 Millionen Euro zu den Kommunalfinanzen hinzugebucht, die die Union Anfang des Jahres 2020 als Sonderinvestitionsprogramm für die Kommunen im Land durchgesetzt hatte. Wir fordern eine dauerhafte Aufstockung der kommunalen Finanzausstattung“, sagte die Sonneberger Landtagsabgeordnete.

„Die Kommunen im Landkreis Sonneberg sind noch lange nicht über den Berg und kämpfen weiter mit den Nachwirkungen der Corona-Zeit. Auch hierfür braucht Thüringen dringend eine echte Reform des Kommunalen Finanzausgleichs, die diesen Namen auch verdient hat. Denn Geld für unsere Gemeinden ist Geld, das direkt allen Bürgerinnen und Bürgern zu Gute kommt. Gute Wohn- und Lebensbedingungen machen unsere Heimat so liebenswert.“

22.10.2021

CDU-Fraktion fordert weiter Klimaschutzprämien für Waldbesitzer

„Die Landesregierung setzt mit der Abschaffung der Klimaschutzprämien für Waldbesitzer ein fatales Signal im Kampf gegen den Klimawandel.“ Mit diesen Worten kritisiert Beate Meißner, Landtagsabgeordnete im südlichen Landkreis Sonneberg, die Einstellung der von der CDU-Landtagsfraktion erstrittenen Förderung zur Erhaltung der Ökosystemleistungen des Waldes durch Forstministerin Karawanskij (LINKE).

„Ohne einen intakten Wald brauchen wir den Kampf gegen den Klimawandel gar nicht weiterführen“, so Meißner. „Wir sind dringend auf diese natürliche CO2-Senkung angewiesen, um das Kohlendioxid dauerhaft zu binden. Stürme, Dürre, Trockenheit und der Borkenkäfer fügen dem Ökosystem massive Schäden zu und das sehen gerade die Menschen in unserer Region täglich. Hinzu kommt jetzt das Versagen der Landesregierung.“ Die Südthüringerin fordert daher, die in diesem Jahr bezahlten Flächenprämien für die Waldbesitzer in Höhe von 15 Millionen Euro fortzusetzen und zu verstetigen.

Mit der Flächenprämie zur Erhaltung der Ökosystemleistungen des Waldes gewährt das Land im Jahr 2021 Forstbetrieben, die durch eine nachhaltige und naturnahe Waldbewirtschaftung auf ihren Waldflächen einen Beitrag zur langfristigen CO2-Bindung leisten, finanzielle Zuwendungen zur Sicherung der Klimaschutzleistung. Zuwendungsempfänger sind private Waldbesitzer, also natürliche und juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts, die als Unternehmer Bewirtschafter forstwirtschaftlicher Flächen sind.

„Der Umbau unserer Thüringer Wälder ist eine Generationen-Aufgabe. Und die Waldeigentümer allein werden ihn nicht finanzieren können. Wer da schon im zweiten Jahr aufgibt, hat die Dimension des Problems nicht verstanden“, sagte Meißner weiter.

20.10.2021

Binnen-I hat in den Verwaltungen im Landkreis Sonneberg nichts zu suchen

Die örtliche CDU-Abgeordnete Beate Meißner spricht sich gegen den Zwang zum Gendern in Amtsstuben aus. „Für die Mitarbeiter der Kreis-, Stadt- und Gemeindeverwaltungen im Landkreis Sonneberg muss das amtliche Regelwerk der deutschen Rechtschreibung weiterhin die Grundlage einer öffentlichen Kommunikation bleiben. Ich halte nichts davon Menschen durch Sprache bevormunden zu wollen“, so Beate Meißner.

Eine Politik, welche Geschlechtersensibilität weniger als gesellschaftliche Aufgabe begreife, sondern als sprachliches Dogma vor sich hertrage, wirke ausgrenzend. „Dies bekommen vor allem eingeschränkte und auch hörbehinderte Mitbürger zu spüren. Für Menschen, die gerade die deutsche Sprache erlernen, wird dies umso schwerer. Gender-Stern, Gender-Gap, Binnen-I oder innerer Doppelpunkt verkomplizieren die Kommunikation. Die oft schwer verständliche Behördensprache wird aus ideologischen Gründen und ohne praktischen Mehrwert noch viel komplizierter. Das muss aufhören“, ist sich die Sonneberger Landtagsabgeordnete sicher.

Wichtig sei es zudem, gerade auch in den Schulen die korrekte deutsche Grammatik zu lehren und im Klassenraum keinerlei Gendersprache abseits der Dudenempfehlungen zuzulassen, selbst wenn sie von einzelnen Lehrern oder Eltern im privaten Bereich bevorzugt werde. Beate Meißner: „Denn erfolgreiche Bildung und wissenschaftlicher Fortschritt basieren auf einem einheitlichen Sprachgebrauch. Dieser ist in allen Bildungseinrichtungen konsequent umzusetzen.“

Zugleich betonte die Abgeordnete, dass der behördliche Verzicht in unseren Verwaltungen einer Vollendung einer gleichberechtigten Teilhabe von Männern und Frauen in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens nicht entgegenstehe. Das habe auch die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag erst in dieser Woche betont, sagte Meißner.

23.09.2021